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Ginmaku Japanese Film Festival 2026: Vier Filmperlen aus dem Land der Kirschblüten
Auch dieses Jahr zeigte das Ginmaku-Filmfestival in Zürich, wie vielfältig das aktuelle japanische Kino ist: von der Welt der Gehörlosen über handgeschriebene Newsletter und Pop-Idols vor Gericht bis hin zum herzigsten Selbstversorgerpaar Japans. Vier Kurzkritiken zu vier tollen Streifen.
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Mike Hodges’ «Flash Gordon»: Per Raketoped durch den Schwachsinn!
Die kultige Comicverfilmung «Flash Gordon» aus dem Jahr 1980 hätte zu einem jener Streifen werden können, von dem man gerne sagt: «So schlecht, dass er schon wieder gut ist!» Doch trotz des glänzenden Kostüm- und Set-Designs überwiegen leider die Elemente, die einfach nur schlecht sind.
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Sammo Hungs «Dragons Forever»: Die drei Brüder – ein letztes Mal vereint
Die Hongkonger Actionikonen Jackie Chan, Sammo Hung und Yuen Biao traten 1988 in «Dragons Forever» ein letztes Mal gemeinsam vor die Kamera. Entstanden ist ein Martial-Arts-Streifen mit herausragenden Kämpfen, überraschender Rollenwahl und einem heiss ersehnten Rematch.
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«Rivalen unter roter Sonne»: Treffen sich ein Pistolero und ein Samurai im Zug …
Western trifft Samurai-Kino – darauf ist vor «Rivalen unter roter Sonne» von 1971 kaum jemand gekommen. Trotz Stars wie Charles Bronson, Toshirō Mifune, Alain Delon und Ursula Andress bleibt ein Makel unübersehbar: Die Figuren verharren sklavisch in ihren angestaubten Genreschablonen.
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«Eine Seite des Wahnsinns»: Ein Horror-Meisterwerk erzählt uns seine Geschichte
Vor einem Jahrhundert erschienen, für 45 Jahre verschollen, auf ewig ein Meisterwerk: Teinosuke Kinugasas experimentelles Horrordrama «Eine Seite des Wahnsinns» gehört zu den faszinierendsten Streifen der Stummfilmzeit. Das ist die Geschichte eines einzigartigen Films.
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Hitchcocks «Die 39 Stufen»: Spionage-Thriller voller Effizienz und Eleganz
Viele Kritiker:innen zählen «Die 39 Stufen» zum Besten, was Alfred Hitchcock vor seiner Hollywood-Phase gedreht hat. Und zweifellos bietet der Spionage-Thriller so viel Suspense, Regiekniffe, Effizienz und Eleganz, dass wir nur staunen können – trotz seines Alters von über 90 Jahren.
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Der Schmachtfetzen und ich – oder: ein fast normaler Kinoabend
Keine Kritik, kein Essay, kein Bericht. Das hier ist pure Fiktion, in der sich vielleicht doch die eine oder andere Wahrheit verbirgt … In dieser ersten Kurzgeschichte geht’s um einen normalen Kinoabend – na ja, wohl eher fast normal.
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«Rental Family» zeigt das Kino als Dienstleister für Gefühle
«Rental Family» ist eine sehr gelungene Tragikomödie über einen einsamen Amerikaner in Tokio. Besonders interessant: Sie verhandelt die Beziehung zwischen Schauspiel und Publikum, Film als Dienstleistung und die Wahrhaftigkeit in der Lüge.
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Jean-Luc Godards «Ausser Atem»: Kritik am Alten, Aufruf zum Neuen
Mitte März kommt Jean-Luc Godards «Ausser Atem» wieder in die Kinos. Der Nouvelle-Vague-Klassiker war Teil einer Revolution. Doch wirkt das, was den Streifen 1960 so bahnbrechend machte, heute noch genauso gut? Und dann ist da eine weitere Frage: Ist der Film sexistisch?

