Japan
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Ginmaku Japanese Film Festival 2026: Vier Filmperlen aus dem Land der Kirschblüten

Auch dieses Jahr zeigte das Ginmaku-Filmfestival in Zürich, wie vielfältig das aktuelle japanische Kino ist: von der Welt der Gehörlosen über handgeschriebene Newsletter und Pop-Idols vor Gericht bis hin zum herzigsten Selbstversorgerpaar Japans. Vier Kurzkritiken zu vier tollen Streifen.
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«Eine Seite des Wahnsinns»: Ein Horror-Meisterwerk erzählt uns seine Geschichte

Vor einem Jahrhundert erschienen, für 45 Jahre verschollen, auf ewig ein Meisterwerk: Teinosuke Kinugasas experimentelles Horrordrama «Eine Seite des Wahnsinns» gehört zu den faszinierendsten Streifen der Stummfilmzeit. Das ist die Geschichte eines einzigartigen Films.
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«Rental Family» zeigt das Kino als Dienstleister für Gefühle

«Rental Family» ist eine sehr gelungene Tragikomödie über einen einsamen Amerikaner in Tokio. Besonders interessant: Sie verhandelt die Beziehung zwischen Schauspiel und Publikum, Film als Dienstleistung und die Wahrhaftigkeit in der Lüge.
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Kein Zeitchaos ist spassiger und kreativer als «Beyond the Infinite Two Minutes»

Die japanische Science-Fiction-Komödie «Beyond the Infinite Two Minutes» beweist, dass ein Blick in die Zwei-Minuten-Zukunft vollkommen ausreicht, um das Raum-Zeit-Kontinuum gehörig durchzurütteln.
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Wo die Kunst nur eine Nebenrolle spielt: «Kokuho – The Master of Kabuki»

Der Kinohit «Kokuho – The Master of Kabuki» entführt uns in die Welt einer traditionsreichen japanischen Bühnenkunst. Ein Blick auf die Geschichte des Kabuki-Theaters und dieses eine grosse Problem des Films.
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Ein Anime-Klassiker mit plumpem Drehbuch: «Ninja Scroll»

«Ninja Scroll» war in den 90er-Jahren einer der Anime-Streifen, der vielen westlichen Zuschauer:innen bewies, dass sich auch Animationsfilme in blutiger Gewalt suhlen können. Das funktioniert 2025 noch immer – das Frauenbild hingegen eher weniger.
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Wohin mit uns? – «Stimme des Herzens – Whisper of the Heart»

Kaum ein Werk des Studios Ghibli wird so oft übergangen wie Yoshifumi Kondōs «Stimme des Herzens – Whisper of the Heart». Ein Film, der uns mit seinen Fragen überwältigt, auf faule Versprechen verzichtet und uns ins Grübeln bringt.
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Dieser J-Horrorfilm lässt dich das Dunkel wieder fürchten: «Pulse»

Kiyoshi Kurosawas «Pulse» weckt die kindliche Angst vor der Dunkelheit neu. Trotzdem hat die Geistergeschichte einen grossen Makel – der sollte dich aber nicht davon abhalten, diesen japanischen Horrorfilm zu sehen.
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Schuld, Verantwortung und Akira Kurosawa: «Das stumme Duell»

«Das stumme Duell» sei nur eine Fussnote zu Akira Kurosawas grossartiger Karriere, schrieb der US-amerikanische Filmkritiker Vincent Canby. Damit hatte er nicht ganz unrecht – und doch kann auch in einer Fussnote Interessantes stehen.
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Was Faltfächer, Tote und Kröten mit Japans ersten Filmen zu tun haben

Der Film hat auch in Japan eine fast 130-jährige Geschichte, die schon in ihren Anfängen viel Wildes zu zeigen und witzige Anekdoten zu erzählen hat. Eine Reise durch die allerersten Filme Japans – Headbanger, Kröten-Ninjas und Männer in Frauenkleidern inklusive!
