2020er-Jahre
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«Rental Family» zeigt das Kino als Dienstleister für Gefühle

«Rental Family» ist eine sehr gelungene Tragikomödie über einen einsamen Amerikaner in Tokio. Besonders interessant: Sie verhandelt die Beziehung zwischen Schauspiel und Publikum, Film als Dienstleistung und die Wahrhaftigkeit in der Lüge.
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Kein Zeitchaos ist spassiger und kreativer als «Beyond the Infinite Two Minutes»

Die japanische Science-Fiction-Komödie «Beyond the Infinite Two Minutes» beweist, dass ein Blick in die Zwei-Minuten-Zukunft vollkommen ausreicht, um das Raum-Zeit-Kontinuum gehörig durchzurütteln.
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Das sind die besten Filme, die ich 2025 gesehen habe

Nein, das ist keine klassische Die-besten-Filme-2025-Liste, wie sie momentan zuhauf erscheinen. Obwohl… meine Glanzlichter des letzten Jahres bekommt ihr hier trotzdem serviert – und obendrein viele weitere Empfehlungen aus der Filmgeschichte.
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Wo die Kunst nur eine Nebenrolle spielt: «Kokuho – The Master of Kabuki»

Der Kinohit «Kokuho – The Master of Kabuki» entführt uns in die Welt einer traditionsreichen japanischen Bühnenkunst. Ein Blick auf die Geschichte des Kabuki-Theaters und dieses eine grosse Problem des Films.
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Wäre «Steve» als Film doch nur so gut wie Cillian Murphy als Schauspieler

«Steve» behandelt relevante Themen, scheitert jedoch an seinem Protagonisten, den Klischees und üblem Kitsch. Das Schlimmste an der Netflix-Produktion ist aber, dass sie zu einer ganz bestimmten Sorte Film gehört.
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Mit Vollgas zum besten Film des Jahres?: «One Battle After Another»

In seinem neuesten Werk zeigt sich Regisseur Paul Thomas Anderson von seiner unterhaltsamsten Seite. «One Battle After Another» prescht unaufhaltsam vorwärts – spannungsgeladen, witzig und hochaktuell. Ist das der beste Film 2025?
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Schmerzhaft bis zum bitteren Ende: «Bring Her Back»

Wer sich nach dem Kino wieder einmal so richtig elend fühlen möchte, kommt an «Bring Her Back» nicht vorbei. Der Horrorfilm ist mit seinen von Traumata geplagten Figuren ein Garant für üble Laune, der heftige Gore verspricht einen verdrehten Magen.
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Lieben und leiden im Body-Horror: «Together»

Herrlich eklig inszeniert Regisseur Michael Shanks seinen Body-Horror-Streifen «Together», in dem Alison Brie und Dave Franco sich näherkommen, als ihnen lieb ist. Statt nur Schleim, Blut und Fleisch findet Shanks in dem Subgenre noch etwas ganz anderes.
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Eine Entschuldigung für den Schmerz, der in der Zukunft wartet: «Sorry, Baby»

Eva Victor legt mit «Sorry, Baby» ein bemerkenswertes Spielfilmdebüt vor, bei dem sie Regie, Drehbuch und Hauptrolle übernommen hat. Ihr Drama erzählt von einer Frau, die etwas vom Schlimmsten erlebt, was ein Mensch einem anderen antun kann. Und doch verkommt der Film nicht zum Elendsporno.
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«Die nackte Kanone» zielt auf die Lachmuskeln – und trifft!

«Die nackte Kanone» bringt uns endlich wieder zum gemeinsamen Lachen im Kino. Liam Neeson schlüpft in die Rolle des genial doofen Cops Frank Drebin. Die Komödie feuert nicht nur witzige Platzpatronen ab, sondern schiesst auch scharf auf den Machtmissbrauch bei der Polizei.
